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Musikwünsche und No-Gos: So gebt ihr eurem Hochzeits-DJ die richtige Orientierung

Viele Paare fragen sich, wie genau sie ihre Musik festlegen müssen. Meine Antwort: so konkret wie nötig und so offen wie möglich. Hier, wie das in der Praxis funktioniert.

Von Marco Hilse · 10. Oktober 2026

Die kurze Antwort

Gebt mir eine kurze Liste mit Songs, die auf jeden Fall laufen sollen, und eine zweite mit Titeln, die ihr nicht hören wollt. Alles andere entscheide ich am Abend, je nachdem, wie die Tanzfläche reagiert. Die Liste ist eine Orientierung, kein Drehbuch.

Die Must-Play-Liste: kurz und konkret

Schreibt auf, was für euch wirklich wichtig ist: euer Lied, Songs mit besonderer Bedeutung, Titel, die ihr unbedingt tanzen wollt. Zehn bis zwanzig ehrlich gemeinte Titel helfen mehr als zweihundert, die nur gut klingen.

Dazu gehört der Eröffnungstanz, den wir getrennt besprechen. Alles andere baue ich in den Abend ein, so dass es zur Stimmung passt.

Die No-Go-Liste: was nicht laufen soll

Ebenso wichtig ist, was ihr nicht hören wollt. Das kann ein Genre sein, ein einzelner Song oder etwas, das mit einer schlechten Erinnerung verbunden ist. Sagt es mir offen, ich berücksichtige es.

Ich bin Open-Format-DJ und spiele gern alles. Aber ein klares Nein von euch gilt.

Wünsche der Gäste per QR-Code

Eure Gäste haben oft gute Ideen. Mit den Musikwunschkarten mit QR-Code wünschen sie sich Songs direkt vom Handy, und die Wünsche landen bei mir. Ich entscheide, wann welcher Wunsch zur Stimmung passt.

So fühlt sich niemand übergangen, und ihr müsst nicht jeden Gast einzeln fragen. Die Karten sind in jedem Paket enthalten.

Ein Mix aus mehreren Jahrzehnten

Auf einer Hochzeit tanzen meist mehrere Generationen. Ein Mix aus mehreren Jahrzehnten bringt sie auf die Tanzfläche: Klassiker, Schlager, bekannte Hits, aktuelle Titel. Ihr müsst euch nicht auf eine Richtung festlegen, ich lese den Raum und passe die Musik an.

Warum eine starre Playlist selten funktioniert

Eine feste Playlist kann nicht reagieren. Wenn die Tanzfläche voll ist, soll der Song weiterlaufen, auch wenn er erst später dran wäre. Wenn sie leer wird, braucht es einen anderen Titel. Genau dafür seid ihr mit einem DJ besser bedient: Eure Liste gibt die Richtung vor, ich entscheide in jedem Moment, was dazu passt.

Kurz zusammengefasst

Eine kurze Must-Play-Liste, eine klare No-Go-Liste, Gäste-Wünsche per QR-Code und ein Mix aus mehreren Jahrzehnten. Der DJ liest die Tanzfläche, eure Liste ist die Orientierung.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Wie viele Songs soll unsere Wunschliste enthalten?

Eine kurze Liste reicht, zehn bis zwanzig wirklich wichtige Titel. Mehr hilft selten.

Können sich die Gäste Songs wünschen?

Ja. Mit den Musikwunschkarten mit QR-Code wünschen sich Gäste Songs direkt vom Handy. Sie sind in jedem Paket enthalten.

Was passiert mit unserer No-Go-Liste?

Alles, was ihr nicht hören wollt, spiele ich nicht. Ein klares Nein von euch gilt.

Spielt der DJ unsere Playlist exakt ab?

Nein, die Liste ist eine Orientierung. Der DJ liest die Tanzfläche und passt die Reihenfolge an, damit die Stimmung bleibt.